"Ich musste einen besonderen Beruf finden, eine Beschäftigung, die mich nicht zwingen würde,

mich vom Himmel und den Sternen abzuwenden, und die mir erlauben würde meinen Sinn des Lebens zu finden.

Ja, genau das suche ich."

Marc Chagall

geb. 1964 | aufgewachsen in Bielefeld

 

lebt und arbeitet seit 1986 als freie Kunsttherapeutin FH

 

in Emmendingen | Freiburg | Hochschwarzwald

 

staatlich anerkannte Erzieherin mit Ausbildungsschwerpunkt Heilpädagogik | von Bodelschwinghsche Anstalten Bethel

 

Fachwirtin für Organisation und Führung im Sozialwesen (FS)

 

Studium sozial- und heilpädagogische Kunsttherapie

am Institut für angewandte Forschung (IAF) der KH Freiburg

 

Gründerin von "Team KunstWerk" | siehe www.team-kunstwerk.de

langjährige Berufserfahrung in

pädagogisch-therapeutischen Arbeitsfeldern, soziokultureller Bildung

mit Menschen jeden Alters mit und ohne Einschränkungen

Prävention, Trauma, Neuorientierung, Demenz, Inklusion

 

 

künstlerisches Arbeiten | Malerei | Objekte | Skulpturen | Plastiken

 

 

MEIN KÜNSTLERISCHER ANSATZ

 

schon als Kinder sind wir nicht immer nur zu unserer Freude :-) in Konzerte, Theater, Galerien und Museen „geschleppt“ worden. Später in den Wohngemeinschaften lebte ich mit MusikerInnen, angehenden Filmemachern, Graphik Designern zusammen… Von Kunst umgeben zu sein, schien mir selbstverständlich. Dabei war ich meine ersten Lebensjahrzehnte eher rezeptiv und in der pädagogischen Arbeit als Impulsgeberin für Andere aktiv.

 

Das änderte sich im Studium der Kunsttherapie an der KH Freiburg; nun arbeitete ich in den Freie-Werkstatt-Seminaren bei lokalen KünstlerInnen: machte Erfahrungen mit unterschiedlichsten Materialien und Techniken – im Hinblick auf den Einsatz im Rahmen von kunsttherapeutischen Konzepten und methodischen Vorgehensweisen – und… mit mir selbst!

 

Ich arbeite seitdem vorwiegend mit natürlichen Materialien so wie sie auch schon vor Tausenden von Jahren verwendet worden sind. Manchmal verwende ich in meinen Werken die Produkte unserer Zeit und lasse diese im wahrsten Sinne des Wortes einfließen.

 

Wenn ich beginne, habe ich mein Thema und den Ansatz im Kopf – während des intuitiven Werksentstehungsprozesses entwickelt sich das Werk jedoch wie selbständig… ich verstehe mich dabei oft als Begleiterin dessen, was entstehen will.

 

Meine künstlerische Position ist weiblich. Und immer auch Selbstausdruck.

Farben setze ich sehr bewusst in ihren unterschiedlichen Qualitäten der Wirkung auf den Betrachter und somit für die Aussage des Werkes ein.

Den Stil meines Schaffens bezeichne ich als ungegenständlich: Durch meine archaischen, im kollektiven Bewusstsein verankerten Formen wie den Kreis und die Linie stellen sich meine Motive in der Abstraktion dar, um ungefiltert auf das emotionale Erleben zu wirken.

Die von mir eingesetzten Mischtechniken kreieren überwiegend „Fragmente“ – als Symbol für das Vielschichtige im menschlichen Sein.

Mich interessiert der Blick „dahinter“ …das Eigentliche, …Wesentliche, im wahrsten Sinne des Bildes Losgelöste vom Äußerem, dem Eindruck auf dem ersten Blick, im übertragenen Sinne sogar den Konventionen. Im scheinbar Unvollkommenen finde ich diese wilde Schönheit.

So bekommt mein Schaffen Tiefe, wird das Werk spannend und lässt fragen:

Was sehe ich? Wie wirkt das auf mich? Was hat das mit mir selbst zu tun?

 

Meine Absicht ist, visuell ein Angebot zur Interaktion zu machen – über den unvoreingenommenen offenen Austausch mit dem Werk den bisher gewohnten Blick zu erweitern – möglicherweise über die sich selbst gestellten o.g. Fragen eigene Antworten für sich selbst zu finden: …ein tiefes Verstehen jenseits der Gegenständlichkeit.

Die Menschen, bei denen sich meine Werke im Besitz finden geben die Rückmeldung: „…ich entdecke immer neue Details!“; „…es lädt mich wie zu einer Art Meditation ein!“; „…ich habe es gerne bei mir!“; „…es schenkt mir Freude!“; „…es ist ein Kraftbild!“…Das ist es, was ich erreichen möchte. Auch für mich selbst.

 

"Wir Menschen" als auch "Ich als Frau" in der Auseinandersetzung mit unseren persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen ist mein großes Thema.

Meine Werke sollen Ermutigung sein, uns selbst und gegenseitig in unserem „So Sein“ anzunehmen und mehr als den vordergründigen „schönen Schein“ wahrzunehmen.

 

Im Gestalten suche ich Antworten auf die Frage:

 

was kann ich kulturell, geistig und konkret beitragen zu einem gelingenden Miteinander?

hier geht´s zu meinen Ausstellungen: