"Ich musste einen besonderen Beruf finden, eine Beschäftigung, die mich nicht zwingen würde,
mich vom Himmel und den Sternen abzuwenden, und die mir erlauben würde meinen Sinn des Lebens zu finden.
Ja, genau das suche ich."
Marc Chagall
geb. 1964 | lebt und arbeitet seit 2006 als freie Künstlerin und Kunsttherapeutin
Atelierhaus Ramie 15 | D-79312 Emmendingen
www.nadja-stolp.de | [email protected] | fb nadja stolp | insta nadja.stolp
Malerei | Objekte | Skulpturen | Plastiken
mein künstlerischer Ansatz
Von Kunst umgeben zu sein, war mir schon immer selbstverständlich. Dabei war ich meine ersten Lebensjahrzehnte eher rezeptiv und in der pädagogischen Arbeit als Impulsgeberin für Andere aktiv.
Das änderte sich im Studium der Kunsttherapie an der KH Freiburg. Bei renommierten KünstlerInnen wurde ich ausgebildet in unterschiedlichsten künstlerischen Feldern, Materialien und Techniken – im Hinblick auf den Einsatz im Rahmen von kunsttherapeutischen Konzepten und methodischen Vorgehensweisen – und… mit mir selbst!
Ich arbeite seit 2005 vorwiegend mit natürlichen Materialien so wie sie auch schon vor Tausenden von Jahren verwendet worden sind. Manchmal verwende ich in meinen Werken die Produkte unserer Zeit und lasse diese im wahrsten Sinne des Wortes einfließen.
Wenn ich beginne, habe ich mein Thema und den Ansatz im Kopf – während des intuitiven Werksentstehungsprozesses entwickelt sich das Werk jedoch wie selbständig… ich verstehe mich dabei oft als Begleiterin dessen, was entstehen will.
Meine künstlerische Position ist weiblich. Und immer auch Selbstausdruck.
Farben setze ich sehr bewusst in ihren unterschiedlichen Qualitäten der Wirkung auf den Betrachter und somit für die Aussage des Werkes ein.
Den Stil meines Schaffens bezeichne ich als ungegenständlich: Durch meine archaischen, im kollektiven Bewusstsein verankerten Formen wie den Kreis und die Linie stellen sich meine Motive überwiegend in der Abstraktion dar, um ungefiltert auf das emotionale Erleben zu wirken.
Die von mir eingesetzten Mischtechniken kreieren Symbole für das Vielschichtige im menschlichen Sein.
Mich interessiert der Blick „dahinter“ …das Eigentliche, …Wesentliche, im wahrsten Sinne des Bildes Losgelöste vom Äußerem, dem Eindruck auf dem ersten Blick, im übertragenen Sinne sogar den Konventionen. Im scheinbar Unvollkommenen finde ich diese wilde Schönheit.
So bekommt mein Schaffen Tiefe, wird das Werk spannend und lässt fragen:
Was sehe ich? Wie wirkt das auf mich? Was ist in der Betrachtung mein Eigenes?
Meine Absicht ist, visuell ein Angebot zur Interaktion zu machen – über den unvoreingenommenen offenen Austausch mit dem Werk den bisher gewohnten Blick zu erweitern – möglicherweise über die sich selbst gestellten o.g. Fragen eigene Antworten für sich selbst zu finden: …ein tiefes Verstehen jenseits der Gegenständlichkeit.
Die Menschen, bei denen sich meine Werke im Besitz finden geben die Rückmeldung: „…ich entdecke immer neue Details!“; „…es lädt mich wie zu einer Art Meditation ein!“; „…ich habe es gerne bei mir!“; „…es schenkt mir Freude!“; „…es ist ein Kraftbild!“...
Das macht mich glücklich.
Meine Werke sollen Ermutigung sein, uns selbst und gegenseitig in unserem „So Sein“ anzunehmen und mehr als den vordergründigen „schönen Schein“ wahrzunehmen.
Im Gestalten suche ich Antworten auf die Frage: Wer bin ich? Wofür stehe ich?
kurze künstlerische Vita
Meine Arbeit bewegt sich zwischen Malerei, Objekt und Skulptur. Thematische Schwerpunkte sind meistens innere und äußere Landschaften. Ich arbeite überwiegend mit natürlichen Materialien in Mischtechniken – in einem intuitiven Prozess, bei dem sich das Werk selbst entfalten darf.
Archaische Formen wie Kreis und Linie, besonders jedoch die Farbdynamik Blau – inspiriert auch vom Segeln auf dem Wasser und der Natur – sind zentrale Symbole in meinem Werk. Sie stehen für Ursprung des Lebens, Bewegung, Transformation und Sehnsucht. Meine Bilder laden zu Kontemplation und Interaktion ein – sie öffnen Räume für das, was auch in uns fließt.
Ausbildung & beruflicher Hintergrund
1984
Staatlich anerkannte Erzieherin mit Heilpädagogischer Ausbildung, Bielefeld | Deutschland
1992
Fachwirtin für Organisation & Leitung im Sozialwesen (FS), Freiburg i. Brsg. | Deutschland
2001–2005
Studium Sozial- und Heilpädagogische Kunsttherapie, Institut für Angewandte Forschung (IAF), Katholische Hochschule Freiburg (KH)
künstlerische Selbsterfahrungen | Material- und Techniken
seit 2006
Gründung und Leitung Team KunstWerk | www.team-kunstwerk.de
Kunsttherapeutische Begleitung und Projekte mit Menschen von jung bis alt in herausfordernden Lebenslagen
tätig in der Praxisausbildung von Studierenden der Sozial- und Heilpädagogik
Freie künstlerische Tätigkeit als Malerin und Bildhauerin
Ausstellungen & Beteiligungen
2024
Thomson Gallery, Zug Schweiz · Ausstellungsbeteiligung
16. Artothek Emmendingen, Kulturkreis Emmendingen Deutschland · Gruppenausstellung
2023
15. Artothek Emmendingen, Kulturkreis Emmendingen Deutschland · Gruppenausstellung
2021
Die Blaue Stunde, Galerie K, Emmendingen Deutschland · Gruppenausstellung
2021
Offen für Kunst, Emmendingen Deutschland · kuratierte Jahresausstellung Kunst in EM
2021
Luxembourg Art Prize, Pinacothèque Luxembourg · Teilnahme an internationaler Auswahl
2018
Ins Offene, Rathaus Emmendingen Deutschland · kuratierte Jahresausstellung Kunst in EM
2017
Kunst im Werk - Begegnungen, Wehrle-Werk AG | Emmendingen Deutschland · Gruppenausstellung
2016
Galerie auf Zeit, Projekt Produzentengalerie Emmendingen Deutschland
2016
Gedichte und Bilder, Rathaus Emmendingen Deutschland · kuratierte Jahresausstellung Kunst in EM
2013 / 2014
Visionen, Kanzlei Herrigel, Emmendingen Deutschland · Einzelausstellung
2013
Kunst im Werk - Zeitenwandel, Wehrle-Werk AG, Emmendingen Deutschland · Gruppenausstellung
2012
Galerie Fort I, Köln Deutschland · Gruppenausstellung
2010
Fragmente, Emmendingen Deutschland · Einzelausstellung
2010
Vergiss-Mai-Nicht, „Stadt-Land-Demenz“ | Robert-Bosch-Stiftung, Freiburg Deutschland · kuratierte Gruppenausstellung
2006
Spiegelungen, Rathaus Emmendingen Deutschland · Jahresausstellung Emmendinger Künstler
Künstlerische Themen & Arbeitsweise
· Malerei
Material: Mischtechniken | Wasser, Pigmente, Erden, Gouache, Ölfarben, Kreiden, Spray, und vieles mehr auf Papier, Leinwand, Holz
Bildhauerei
Material: Speckstein auf Metall
Objekte
Material: Ton, Mixed Media, Holz
· Formensprache
überwiegend ungegenständlich, Bewegung, Verdichtung und Auflösung, Fragmente
· Zentrale Themen
Farben, Formen, Räume im Innen und Außen
· Einflüsse
Fahrtensegeln, Reiseimpressionen, Licht- und Wasserspiegelungen, intensive Selbsterfahrung
· Ziel | Vision
Künstlerische Impulse für Rezeptive Resonanz geben
Presse & öffentliche Resonanz (Auswahl)
Ausgewählte Pressestimmen zeigen die Wahrnehmung von Nadja Stolps künstlerischer Arbeit im öffentlichen Raum und beschreiben ihre Verbindung von Kunst und innerer Reflexion. Sie belegen eine kontinuierliche künstlerische Präsenz und gesellschaftliche Relevanz – mit unterschiedlichen Positionen.
„Ihre Speckstein-Skulptur ist ein Paradoxon – offen und geschlossen zugleich. Sie verbindet Einblick, Ausblick und Durchblick.“
Badische Zeitung, 2018
„Die Innenstadt wird zur Galerie… eine Kunstwelle rollt durch Emmendingen.“
Badische Zeitung, 2021
„Ein Kunstfest zwischen Industrie und Kultur – Kunst aus dem Elfenbeinturm geholt, mitten unter Menschen.“
Badische Zeitung, 2017
"Wenn Kunst Visionen Ausdruck verleiht, dann besitzt sie auch die Kraft, etwas zu verändern" Badische Zeitung, 2014
„Ihre Bilder sind verletzliche Zeichen des Lebens, deren Glitzern man erst beim zweiten Blick entdeckt. Sie verbinden Kunst und Therapie auf poetische Weise.“
Badische Zeitung, 2010
"Einen Ausflug... wagt Kunsttherapeutin Nadja Stolp... Malen... als Kommunikation und Vermittlung zwischen fremden Welten..." Badische Zeitung, 2010
Wir suchen Alle immer wieder Anerkennung im Außen von Anderen... das Ideal ist, sie in sich selbst zu finden.
Trotzdem freue ich mich sehr über die Anerkennung und Ermutigung
vom Kuratoriums des LUXEMBOURG ART PRIZE 2021
weiter auf meinem künstlerischen Weg zu gehen und zu arbeiten: